Heinrich Brandt![]() geboren: 8. November 1886 Feudingen (Westfalen) gestorben: 9. Oktober 1954 Halle Konfession: evangelisch Vater: Volksschulrektor |
Nach der Volksschule trat Brandt in die Präparandenanstalt Holzwickede ein, von 1904 bis 1907 besuchte er das Lehrerseminar in Herdecke. 1907/08 arbeitete er als Volksschullehrer, 1909 legte er das Abitur ab. 1909/10 studierte Brandt Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Göttingen und von 1910 bis 1913 an der Universität Straßburg, 1912 promovierte er dort zum Dr. phil. 1913 legte er die Prüfung für das höhere Lehramt (Mathematik, Physik, Botanik, Zoologie) ab. 1913 wurde er Assistent an der TH Karlsruhe. 1913/14 leistete er Militär-, dann Kriegsdienst. Im Oktober 1914 wurde er verwundet und mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Bis 1916 musste Brandt im Lazarett bleiben, er wurde 70 % erwerbsunfähig entlassen (beinamputiert). Nach Karlsruhe zurückgekehrt, habilitierte er sich 1917 für die Fächer Mathematik und Mechanik. 1921 erhielt er eine ordentliche Professur für Darstellende Geometrie und Angewandte Mathematik an der TH Aachen. 1930 nahm er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Halle an. 1950 emeritiert, lehrte er bis zu seinem Tod weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Brandt zum Dekan gewählt. Organisationen: NSKOV, NSV, Förderndes Mitglied der SS. Quellen: UAH PA 4853 Brandt; Rep. 6 Nr. 1407; DBE Bd. 2, S. 69. Bild: UAH |
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