Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Bild für rechte Spalte: Reitersiegel-Binärcode

Karl Isenbeck

geboren: 11. April 1904 Wiescherhöfen bei Hamm/Westfalen
gestorben: 24. Januar 1945 Gut Hellau bei Grätz
Konfession: evangelisch
Vater: Landwirt

Karl Isenbeck

Nach Volks- und Oberrealschule arbeitete Isenbeck in landwirtschaftlichen Betrieben. Von 1925 bis 1930 studierte er Landwirtschaft, 1928 legte er in Halle das Diplomexamen ab. 1929 wurde er Saatzuchtassistent am Institut für Pflanzenbau und -züchtung Halle, 1930 promovierte er zum Dr. sc. nat. an der Universität Halle. 1930/31 war er als Austauschassistent an der University of Minnesota tätig, ab Herbst 1931 hatte er eine planmäßige Assistentenstelle an der Saatzuchtstation der Universität Halle inne. 1935 erhielt er die Stelle des Oberassistenten. 1937 habilitierte er sich mit einer Arbeit über die Resistenz verschiedener Sommergersten und erhielt den Dozentenstatus. 1939 eingezogen, wurde er 1940 zum Professor ernannt, uk. gestellt und mit der Leitung der Reichsforschungsanstalt für alpine Landwirtschaft in Admont (Steiermark) betraut. Als Militärverwaltungsrat wieder einberufen, starb er bei den Kämpfen in Schlesien.

Organisationen: Im April 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitglied Nr. 1 881 042), im November 1933 Eintritt in die Motor-SA, überführt in das NSKK, NSDDB.

Quelle: UAHW, Rep. 11, PA 8330 (Isenbeck).

Autor: HE

Zum Seitenanfang