Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Adam Nietzky

geboren:20. August 1714 Ryn (Rhein/Ostpreußen)
gestorben:26. September 1780 Halle
Konfession:evangelisch
Vater:Bartholomäus Nietzky, Landschöppe

Adam Nietzky

Nietzky schrieb sich am 25. März 1733 zunächst zum Theologie-, später zum Medizinstudium ein. Am 9. Juli 1740 findet sich sein Name in den halleschen Immatrikulationsbüchern. Schließlich wurde er am 11. Juli 1753 zum Doktor der Medizin promoviert. Anschließend war er als Arzt und Privatdozent in Halle tätig.

1768 erhielt er den Ruf als außerordentlicher Professor der Medizin an die Universität Altdorf. Bereits im darauffolgenden Jahr, am 21. November 1769, gelangte er auf die ordentliche Professur der Medizin in Halle. Im Juni 1776 erlangte Nietzky das hallesche Bürgerrecht.

Nietzky trug die Lehren seines großen Lehrers Friedrich Hoffmann (1660-1742) weiter, indem er ein stark physikalisch-mechanistisches Weltbild vertrat.

Quellen: ADB, Bd. 23, Leipzig 1886, S. 692f.; Erler, Georg: Die Matrikel der Albertus-Universität zu Königsberg i. Pr., Bd. 2 (1657-1829), Leipzig 1911/12, S. 353; Förster, S. 251; Hirsch, August: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker, Bd. 4, Berlin 1884/88, S. 370; MV Halle II, S. 165; StAH FA, Nr. 8660; UAHW Rep. 3, Nr. 243, Ernennung der außerordentlichen und ordentlichen Professoren der Medizinischen Fakultät, Bd. 2 (1743-1795).

Autorin: JS

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