Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Christian Friedrich Prange

geboren:20. April 1756 Halle
gestorben:12. Oktober 1836 Halle
Konfession:evangelisch
Vater:Johann Paul Prange, Kammerdiener, Universitätspedell

Christian Friedrich Prange

Prange besuchte ab 1762 die Schule der Franckeschen Stiftungen. Am 7. Mai 1772 schrieb er sich für das Studium der Jurisprudenz, Mathematik und Physik in Halle ein. Während des Studiums arbeitete Prange als Zeichenlehrer an mehreren Schulen in Halle. Ab 1777 war er zudem als Advokatengehilfe tätig.

1778 schloss er das Studium mit dem Magister ab und unterrichtete anschließend als Lehrer der Mathematik und Zeichenkunst am Gymnasium in Halle. Ab 1782 lehrte er diese Fächer auch als Privatdozent an der Universität.

1785 gründete Prange die Kunst- und Bauhandwerksschule Halle, die eine Abteilung der Preußischen Akademie der Wissenschaften und Künste bildete.

Am 8. März 1787 wurde er zum außerordentlichen Professor der Philosophie berufen. Er lehrte vor allem die Theorie der bildenden Künste und hielt Vorlesungen zur Architektur und Kunst von der Antike bis in die Neuzeit. Damit war er einer der ersten, die in Deutschland kunsthistorische Vorlesungen hielten.

Organisationen:

1779 Mitglied der Freimaurerloge „Zu den drei Degen“ Halle

Quellen: Förster, S. 254; StAH FA, Nr. 2055; UAHW Matrikelverzeichnisse (ungedruckt) nach 1744, Bd. I, Bl. 306; UAHW Originalmatrikel, Bd. 1767-1781, Bl. 54f.; UAHW Rep 3, Nr. 249, Ernennung der ordentlichen und außerordentlichen Professoren der Philosophischen Fakultät (1766-1798).

Autorin: JS

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