Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Max von Bahrfeldt

Max von Bahrfeldt

geboren: 6. Februar 1856 Wilmin bei Lebus
gestorben: 11. April 1936 Halle
Konfession: evangelisch-lutherisch
Vater: Rittergutsbesitzer

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Max von Bahrfeldt

Von Bahrfeldt besuchte die Kadettenanstalt Wahlstadt, dann die Kadettenanstalt Berlin bis 1873. Er schlug die Offizierslaufbahn ein und studierte von 1882 bis 1885 an der Kriegsakademie Berlin. 1904 wurde er zum Oberst, 1908 zum Generalmajor, 1911 zum Generalleutnant befördert. Im Ersten Weltkrieg war er Divisionskommandeur an der Westfront und schied 1916 hochdekoriert aus. Seit 1880 gab er das »Numismatische Literaturblatt« heraus. Von Bahrfeldt war Mitglied diverser numismatischer Gesellschaften und reiste als Sammler u. a. nach Paris, Madrid, Wien, Budapest, Moskau, St. Petersburg, Kopenhagen und London. 1911 ernannte ihn die Universität Gießen zum Dr. phil. h. c., 1921 wurde er Honorarprofessor (ohne Bezüge) für Münzkunde an der Universität Halle.

Organisationen: Deutsche Vaterlandspartei, DNVP, Stahlhelm, überführt in die SA-Reserve.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 4080 (v. Bahrfeldt); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Autor: HE

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