Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Karl Balthasar

geboren: 9. September 1868 Zaschwitz (Mansfelder Seekreis)
gestorben: 14. Juni 1937 Halle
Konfession: evangelisch
Vater: Lehrer und Organist

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Karl Balthasar

Bis 1889 besuchte Balthasar das Stiftsgymnasium Zeitz und studierte danach Theologie (Examina 1893 und 1895). Von 1894 bis 1898 war er gräflicher Erzieher, danach Pfarrer in Crüssau, Hohenziatz und Ammendorf. Dort wurde Balthasar nach mehr als 30-jähriger Tätigkeit 1933 in den Ruhestand versetzt. Von 1919 bis 1922 hatte Balthasar noch ein Studium der Musikwissenschaft u. a. bei Robert Franz absolviert, seit 1919 war er beauftragt mit der Abhaltung von Vorlesungen und Übungen zur musikalischen Liturgik. Zugleich war Balthasar Dozent in Organistenkursen. 1920 wurde er zum Professor ernannt, war amtlicher Glockenberater und 1931 Bearbeiter des neuen Gesangsbuches der Provinz Sachsen, wofür er den Dr. h. c. der theologischen Fakultät verliehen bekam.

Organisationen: DNVP von Anfang bis 1930, 1925 bis 1928 Angehöriger der Freimaurerloge »Zu den drei Degen«, NSV, NSDAP von April 1933 bis Juni 1934, Austritt aus persönlichen und finanziellen Gründen.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 4094 (Balthasar); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407; DBE Bd. 1, S. 281.

Autor: HE

 

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