Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Rudolf Bernstein

geboren: 3. Januar 1880 Halle
gestorben: 13. März 1971 Kilchberg bei Zürich
Konfession: evangelisch
Vater: Medizinalrat, Universitätsprofessor

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Rudolf Bernstein

Die Schule besuchte der Sohn jüdischer Eltern in Halle, studierte dann Maschinenbau an den Technischen Hochschulen von Braunschweig, München, Berlin und Danzig sowie Physik und Mathematik an den Universitäten Heidelberg und Halle. Tätigkeiten in den Eisenbahnwerkstätten Halle und in der Borsig'schen Maschinenfabrik Tegel schlossen sich an. 1906/07 leistete er Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger. 1907 legte Bernstein in Danzig die Diplomprüfung zum Ingenieur ab, 1909 promovierte er in Halle zum Dr. phil. mit einer Arbeit über den Magnetismus von Gasen. Von 1909 bis 1916 war er Assistent an der Maschinenabteilung des Landwirtschaftlichen Instituts der Universität Halle, 1911 habilitierte er sich für Maschinenlehre. Wegen Konstruktionsarbeiten für einen kleinen Motorpflug war Bernstein im Ersten Weltkrieg uk. gestellt. Danach war Bernstein, der als Leiter einer Forschungsstelle unentgeltlich an der Universität Halle lehrte, Berater und Konstrukteur u.a. für MAN. Im Sommersemester 1933 wurde er beurlaubt, im September 1933 verlor er die Lehrbefugnis. 1939 emigrierte er nach Baden in die Schweiz, 1969 verzog er nach Zürich.

Organisationen: 1917/18 Hallescher Verband für die Erforschung der mitteldeutschen Bodenschätze und ihrer Verwertung.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 4433 (Bernstein); Auskunft Stadtbüro Baden; Personenmeldeamt Zürich.

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