Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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(August) Ferdinand Daehne

geboren: 26. Oktober 1807 Leipzig
gestorben: 1. Dezember 1893 Gandersheim
Konfession: evangelisch
Vater: nicht ermittelt

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(August) Ferdinand Daehne

Die Reifeprüfung legte Daehne am Nicolaigymnasium in Leipzig ab. Seine Universitätsstudien schloss er in Leipzig mit der Promotion zum Dr. phil. und dem Magister der Theologie ab. 1830 promovierte er an der Universität Halle zum Lic. theol. und erwarb damit die Lehrberechtigung. 1835 wurde er, nach der Veröffentlichung der in rationalistischem Geist abgefassten Studie »Geschichliche Darstellung der jüdisch-alexandrinischen Religionsphilosophie« (1834) zum außerordentlichen Professor ernannt. Daehne hielt vor allem lateinische Repetitorien und Vorlesungen zur paulinischen Theologie und neutestamentlichen Exegese sowie zur Kirchengeschichte ab. Nach der antirationalistischen Neuordnung der Theologischen Fakultät zog sich Daehne von seinem ausgedehnten geselligen Verkehr zurück und stellte die literarische Tätigkeit ein. Die Vorlesungstätigkeit setzte er jedoch trotz geringer Hörerzahl fort. Außerdem war Daehne mehrere Jahrzehnte Kirchenvater bzw. Ältester der Moritzgemeinde in Halle. Er starb an einem Nierenleiden.

Quellen: Chronik 1878/79, S. 15; Personal- und Vorlesungsverzeichnisse.

Autor: HE

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