Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Oscar Gros

geboren: 13. März 1877 Werneck (Bayern)
gestorben: 3. August 1947 Uffing am Staffelsee (Bayern)
Konfession: katholisch
Vater: praktischer Arzt

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Oscar Gros

Die Abiturprüfung legte Gros 1896 am humanistischen Gymnasium Würzburg ab. Er studierte Chemie an den Universitäten Würzburg und Leipzig. 1901 promovierte Gros in Leipzig zum Dr. phil. Von 1901 bis 1903 war er als Assistent am chemischen Laboratorium der Bergakademie Clausthal und am physikalisch-chemischen Institut der Universität Leipzig tätig. Von 1903 bis 1908 studierte er Medizin in Leipzig, zugleich war er Assistent am pharmakologischen Institut. 1908 legte er das Staatsexamen ab und promovierte mit der Dissertation »Versuche über die Curarinwirkung bei Kaninchen« zum Dr. med. 1909 habilitierte sich Gros an der Universität Leipzig für das Fach Pharmakologie. 1915 erhielt er den Professorentitel und wurde im selben Jahr Extraordinarius an der Universität Halle, da der Ordinarius Martin Kochmann Kriegsdienst leistete. 1919 erhielt Gros einen Ruf nach Köln, 1922 wechselte er als Ordinarius an die Universität Kiel. 1925 wurde er im Leipzig Direktor des pharmakologischen Instituts. Seinen Lebensabend verbrachte er in Bayern.

Organisationen: -

Quellen: Kürschner; Dissertation 1908; BA R 4901/13264.

Autor: HE

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