Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Rudolf Reinhardt

geboren: 7. Juni 1902 Mühlhausen (Rheinland)
gestorben: 23. Dezember 1967 Marburg
Konfession: nicht ermittelt
Vater: nicht ermittelt

Rudolf Reinhardt

1924 wurde Reinhardt mit einer Arbeit über die Amortisationshypothek an der Universität Köln zum Dr. jur. promoviert. 1930 habilitierte er sich ebenfalls an der Universität Köln. 1935 wurde er zum beamteten außerordentlichen Professor der Universität Halle ernannt, wo er vor allem Arbeitsrecht lehrte. Nach wenigen Semestern mit der Vertretung des vakanten Lehrstuhles in Königsberg betraut, wurde er dort 1938 zum ordentlichen Professor für bürgerliches Recht, Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht ernannt. 1940 folgte er einem Ruf an die Universität Marburg. Zunächst Dekan der Juristischen Fakultät, amtierte er von 1942 bis 1945 als Rektor. Nach der Entnazifizierung wurde er ab 1947 am Institut für Genossenschaftswesen der Universität Marburg beschäftigt, 1954 wurde er erneut zum ordentlichen Professor des Bürgerlichen Rechts, sowie des Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrechtes ernannt.

Organisationen: 1933 Eintritt in die NSDAP.

Quellen: Nagel.

Autor: HE

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