Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Justus Israel Beyer

geboren:7. März 1696 Freiberg
gestorben:März 1762 Halle
Konfession:evangelisch
Vater:Israel (gest. 1700) Konrektor in Freiberg

Justus Israel Beyer

Im Sommersemester 1716 immatrikulierte sich Beyer an der Universität Leipzig, wo er 1719 das Baccalaureat ablegte. Der Magistertitel folgte im Februar 1720 ebenso wie die Promotion zum Doktor der Rechte im selben Jahr. Außerdem ist ein „Examen pro praxi forensi" an der Universität Wittenberg im Sommersemester 1722 nachweisbar.

1722 arbeitete Beyer als Advokat in Dresden. Ab 1724 war er als Privatdozent wieder in Halle tätig. 1730 wurde er als Adjunkt an die Philosophische Fakultät gerufen. Am 1. März 1738 erfolgte der Ruf auf eine außerordentliche Professur an dieser Fakultät.  Trotz mehrmaliger Bitten, auf eine höhere Professur aufzusteigen, blieb Beyer auf dieser Position bis zu seinem Tod.

Beyer war Mitbegründer der Prüfenden Gesellschaft in Halle.

Er hatte einen Sohn, Israel Beyer (1728-1813), der als Pfarrer an mehreren halleschen Kirchen tätig war und ab 1777 das Institutum Judaicum leitete bis dieses 1792 in den Franckeschen Stiftungen aufging.

Quellen: DBA, Bd. 1, Nr. 66, S. 347f.; Erler, Georg (Hg.): Die jüngere Matrikel der Universität Leipzig 1559–1809. Leipzig 1909. Bd. 3, S. 27; Förster, S. 197; GStA PK, I. HA Rep. 52 Herzogtum Magdeburg 159 N. 3 d Professores Philosophia, Bd. 3 (ohne Blattzählung); Fritz Juntke: Album Academiae Vitebergensis. Jüngere Reihe Teil 3 (1710 - 1812). Halle 1966. S. 22.

Autor: JS

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