Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Bild für rechte Spalte: Reitersiegel-Binärcode

Hubert(us) Bleier

geboren: 30. Mai 1896 Bruchsal
gestorben: 1. Dezember 1979 Königswinter
Konfession: katholisch
Vater: Prokurist (Kaufmann)

Hubert(us) Bleier

Die Reifeprüfung legte Bleier am Gymnasium Bruchsal ab. Er trat als Freiwilliger in das Heer ein, wurde rasch zum Leutnant befördert und hoch dekoriert (ausgezeichnet mit EK I, Zähringer Löwe mit Schwertern u. a.). Ausgebildet wurde Bleier in Wien und Kiel, 1928 habilitierte er sich an der Hochschule für Bodenkultur Wien. In den 30-er Jahren war Bleier an der Landwirtschaftshochschule Wageningen in den Niederlanden, um sich bei führenden Chromosomenforschern weiterzubilden. 1936 ernannte ihn die Universität Jena zum Dozenten. Im Sommersemester 1937 wurde er in Halle mit dem Abhalten einer Vorlesung über Chromosomenforschung beauftragt. In Jena 1940 zum außerplanmäßigen Professor ernannt, wechselte Bleier 1941 als beamteter außerordentlicher Professor an die Hochschule für Bodenkultur Wien, wo er Direktor des Instituts für Pflanzenzüchtung wurde. Nach 1945 war Bleier planmäßiger außerordentlicher Honorarprofessor der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim, 1959 wurde er emeritiert.

Organisationen: Aufnahme in die NSDAP am 1. Mai 1933 (Mitglied Nr. 1 585 882)

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 4589 (Bleier); BA R 4901/13259 KK Nr. 705.

Autor: HE

Zum Seitenanfang