Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Carl Blumensaat

geboren: 13. Oktober 1900 Linnich (Rheinland)
gestorben: 11. Januar 1993 München
Konfession: katholisch
Vater: Arzt

Carl Blumensaat

Nach dem Schulbesuch in Paderborn erhielt Blumensaat von Sommer 1918 bis Februar 1919 eine Ausbildung zum Fahnenjunker. 1919 legte er das Abitur ab und studierte Medizin in Würzburg, Greifswald und Berlin (Staatsexamen und Promotion 1924). 1925 war Blumensaat Praktikant an der medizinischen Universitätsklinik Münster, von 1926 bis 1929 Volontärassistent, später Assistent am Pathologischen Institut der Universität Berlin. 1928 forschte er für fünf Monate am Institut für Gewebezüchtung und am Radiuminstitut Paris. 1929 wurde Blumensaat Assistent an der chirurgischen Universitätsklinik Münster, 1935 habilitierte er sich und wurde zum Dozenten ernannt. 1936 erhielt Blumensaat die Stelle des Chefarztes der Chirurgischen Abteilung am Elisabethkrankenhaus Halle, 1943 wurde er zum Dozenten an der Medizinischen Fakultät der Universität Halle ernannt, jedoch noch im selben Jahr zum Wehrdienst eingezogen. Nach 1945 war Blumensaat Chefarzt des Knappschaftskrankenhauses Bottrop und habilitierte sich an die Universität Münster um, wo er 1952 zum außerordentlichen Professor ernannt wurde.

Organisationen: Eintritt in die NSDAP am 30. April 1933 (Mitglied Nr. 2 467 805).

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 4613 (Blumensaat); Auskunft des Standesamtes Linnich.

Autor: HE

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