Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Jakob Brunnemann

geboren:1674 Colberg i. Pommern
gestorben:1735 Stargard
Konfession:
Vater:

Jakob Brunnemann

Brunnemann war der Neffe des bekannteren Juraprofessors in Frankfurt/Oder Johann Brunnemann (1608-1672).

Er studierte zunächst in Frankfurt/Oder die Jurisprudenz, wechselte 1694 nach Wittenberg und immatrikulierte sich am 23. Mai 1696 in Halle. 1699 legte er in Halle das Lizentiat der Rechte ab und las anschließend als Privatdonzent. Am 28. Juli 1701 wurde er hier zum außerordentlichen Professor der Rechte berufen. Im Vorlesungsverzeichnis der Fridericiana findet sich sein Name bis 1703. In diesem Jahr, am 1. Juli 1703, wurde er zudem in Halle promoviert.

1709 wurde Brunnemann Syndikus der Pommerschen Landstände und Direktor des Schöppenstuhls in Stargard.

Quellen: ADB, Bd. 3, Leipzig 1876, S. 445; Album academiae Vitebergensis, Jüngere Reihe Teil II (1660-1710). S. 38; Dreyhaupt, S. 595; Förster, S. 201; MV Halle I, S. 54; UAHW Rep 3, Nr. 240 Bestallung und Besoldung der Professoren der Juristischen Fakultät. Bd. 1 (1692-1730).

Autor: JS

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