Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hans Burgeff

geboren: 19. April 1883 Geisenheim (Rheingau)
gestorben: 27. September 1976 Würzburg
Konfession: katholisch
Vater: Weingutsbesitzer

Hans Burgeff

Burgeff besuchte Elementarschule und Realprogymnasium in Geisenheim, dann das humanistische Gymnasium in Wiesbaden. Er studierte in Freiburg, Berlin und Jena Naturwissenschaften. Dort war er bereits während seines Studiums Assistent im botanischen Institut, 1909 promovierte er an der Universität Jena mit der Arbeit »Zur Biologie der Orchideenmycorrhiza«. Kriegsdienst leiste Burgeff 1914/15 in einem Artillerieregiment und 1916 bis 1918 als Unteroffizier in einem Schallmesstrupp an der mazedonischen Front. 1915 verfasste er die Schrift »Untersuchungen über Variabilität, Sexualität und Erblichkeit bei Phycomyces nitens Kuntze, die in München als Habilitationsschrift angenommen wurde. 1916 habilitierte er sich an die Universität Halle um, 1919 erhielt er die Ernennung zum außerordentlichen Professor. 1921 nahm er den Ruf auf ein besoldetes Ordinariat an der Universität München an, 1923 wurde er zum ordentlichen Professor für Botanik und Pharmakognosie der Universität Göttingen berufen. 1925 wechselte er in gleicher Position nach Würzburg, wo er 1952 emeritiert wurde. Bekannt wurde Burgeff wegen seiner genetischen Studien an tropischen und einheimischen Orchideen, er veröffentlichte jedoch auch Aufsätze zur Ökologie, botanischen Physiologie und zur Entwicklungsgeschichte.

Organisationen:

Quellen: Dissertation; Habilitationsschrift; Kürschner 40; DBE; BA R 4901/13260.

Autor: HE

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