Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Heinz Dunken

geboren: 12. Dezember 1912 Metz
gestorben: 14. Januar 1974 Jena
Konfession: gottgläubig, früher evangelisch
Vater: Telegrapheninspektor

Heinz Dunken

Das Abitur legte Dunken 1931 an der Oberrealschule in Landsberg (Warthe) ab. Er studierte von 1931 bis 1934 Chemie, physikalische Chemie und Geologie an der Universität Kiel und legte das Verbandsexamen ab. Von November 1934 bis Oktober 1935 absolvierte er eine freiwillige militärische Ausbildung, entlassen wurde er als Gefreiter und Rerserveoffiziers-Anwärter. 1935 setzte er das Studium in Kiel, 1936/37 in Würzburg fort. 1937 kam er nach Halle. Hier wurde er 1938 promoviert. 1938 war er zunächst Hermann-Göring-Stipendiat, dann Verwalter einer Assistentenstelle im Institut für Physikalische Chemie der Universität Halle. Später wurde er zum planmäßigen Assistenten ernannt. Von August 1939 bis Oktober 1939 diente er im Ersatzheer. 1940 habilitierte er sich mit einer Arbeit über die Grenzflächenspannung von Lösungen gegen Quecksilber und wurde zum Dozenten ernannt. Mit dem »Abderhaldentransport« deportiert, entließ ihn die Universität Halle in Abwesenheit. In die Sowjetische Besatzungszone zurückgekehrt, war er nach 1945 zunächst Professor mit vollem Lehrauftrag, später mit Lehrstuhl an der Universität Jena. Zugleich leitete er das Institut für Physikalische Chemie.

Organisationen: NSV, Aufnahme in die NSDAP am 1. Mai 1937 (Mitglied Nr. 4 576 265).

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 5589 (Dunken); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Bild: UAHW

Autor: HE

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