Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Walter Ebel

geboren: 16. Februar 1902 Treuenbriezen
gestorben: 31. Januar 1942 bei Wjasma
Konfession: evangelisch
Vater: städtischer Beamter

Walter Ebel

Ebel besuchte die Volksschule in Treuenbriezen und die Präparandenanstalt Joachimsthal. Von 1919 bis 1922 studierte er am Lehrerseminar Cottbus und 1923/24 an der Preußischen Hochschule für Leibesübungen in Spandau. 1925/26 war er Turn- und Sportlehrer an der Hochschule für Leibesübungen Spandau, das Reifezeugnis legte er 1927 ab. Von 1926 bis 1931 studierte er Leibesübungen, Geschichte und Germanistik an der Universität Frankfurt am Main. Von 1926 bis 1934 war er dort Assistent, zugleich nahm er als Zehnkämpfer an Meisterschaften teil. 1934 promovierte Ebel zum Dr. phil. 1934/35 war er Assistent am Hochschulinstitut für Leibesübungen Berlin, ab 1935 Oberassistent am Hochschulinstitut für Leibesübungen Halle. 1936 wurde er zum Leiter des Institutes ernannt, 1938 erhielt er den Titel Regierungsrat. Seit 1937 absolvierte er militärische Übungen, im Mai 1939 wurde er zur Wehrmacht eingezogen. Im selben Jahr trat er eine Stelle beim Hochschulinstitut für Leibesübungen Berlin an behielt aber die Leitung des hallischen Instituts bei. Am Polenfeldzug nahm er als Gefreiter teil, im Frankreichfeldzug wurde er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet und zum Leutnant befördert. Ebel starb auf dem Ostfeldzug in einem Feldlazarett an einem Kopfschuss, der ihm am 24. Januar 1942 beigebracht wurde. Er wurde postum zum Oberregierungsrat befördert.

Organisationen: SA, 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitglied Nr. 1 821 813), RLB, NSV.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 5610 (Ebel); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Autor: HE

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