Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Karl Eger

geboren: 18. August 1864 Friedberg in Hessen
gestorben: 3. Juli 1945 Halle
Konfession: evangelisch
Vater: Hochschulprofessor

Karl Eger

Eger schloss das Gymnasium in Darmstadt ab und studierte dann Theologie und Geschichte in Gießen, Leipzig, Berlin sowie am Predigerseminar Friedberg. Ab 1889 war er Hilfsprediger, später Pfarrer in Darmstadt. 1900 promovierte er zum Lic. Theol. an der Universität Gießen und vertrat dort den Lehrstuhl für praktische Theologie. 1901 wurde Eger zum Professor am Predigerseminar Friedberg ernannt, ab 1907 war er dort Direktor und wurde zum hessischen Geheimen Kirchenrat ernannt. 1912 erhielt er das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipp des Großmütigen. 1913 folgte er einer Berufung zum ordentlichen Professor für Praktische Theologie an der Universität Halle und wurde zugleich Universitätsprediger. Im Oktober 1929 von den amtlichen Verpflichtungen entbunden, vertrat er sein Fach bis zur Berufung Dehns. Nach der Beurlaubung Dehns war Eger erneut Lehrstuhlvertreter. Eger war Mitglied der sächsischen Provinzialsynode (1929 bis 1933 Präses), der preußischen Generalsynode und des preußischen Kirchensenats (1925 bis 1933).

Organisationen: DVP, nach deren Zustimmung zum Youngplan ausgeschieden.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 5668 (Eger); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407; NDB 4, S. 326 f.

Bild: UAHW, Rep. 40/I, E 5

Autor: HE

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