Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Walter Elliger

geboren: 8. Dezember 1903 Heppens Kreis Wittmund
gestorben: 23. Mai 1985 Unna
Konfession: evangelisch-lutherisch
Vater: Gerichtsvollzieher

Walter Elliger

Die Reifeprüfung legte Elliger 1923 in Soest ab. Danach studierte er Theologie in Tübingen, Halle und Münster. Dort bestand er 1928 sein erstes theologisches Examen, danach war er Vikar in Kreypau und Halle. 1930 promovierte er mit einer Arbeit zur Stellung der alten Christen zu den Bildern in den ersten vier Jahrhunderten. Noch im selben Jahr habilitierte er sich für das Fach Kirchengeschichte an der Universität Halle. Wegen seines Engagements für die »nationale Revolution« wurde er auf ein Ordinariat an der Universität Kiel berufen, jedoch nach deutlich geäußerter Kritik bereits 1936 nach Greifswald strafversetzt. Von 1939 bis 1945 war Elliger zur Wehrmacht eingezogen, 1950 erhielt er einen Ruf an die Humboldt-Universität Berlin, wo er erneut mit den staatlichen Stellen kollidierte. 1963 nahm er einen Ruf an die Universität Bochum an, dort wurde er 1970 emeritiert.

Organisationen: 1933/34 SA.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 5912 (Elliger) (ohne biographische Angaben); Stengel, S. 489 f., BA R 4901/13262

Autor: HE

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