Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Richard Fikentscher

geboren: 2. April 1903 Augsburg
gestorben: 16. Juni 1993 München
Konfession: evangelisch
Vater: Sanitätsrat

Richard Fikentscher

Das Abitur legte Fikentscher 1922 am Gymnasium Augsburg ab, danach studierte er Medizin an den Universitäten München, Kiel und wieder München. 1928 erhielt er die Approbation und promovierte zum Dr. med. an der Universität München. Er war am Städtischen Krankenhaus Augsburg, dann am Pathologischen Institut der Universität München tätig. 1931 wurde er Assistenzarzt an der Universitätsfrauenklinik Halle, er habilitierte sich 1935 und erhielt die Oberarztstelle der Klinik. 1936 wurde er zum Dozenten ernannt. 1938 trat er an die Medizinische Fakultät der Universität München und wurde Oberarzt an der II. Frauenklinik sowie 1942 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Im Dezember 1945 durch die amerikanische Militärregierung entlassen, wurde er 1949 als außerplanmäßiger Professor wieder eingestellt. 1950 erhielt Fikentscher die Leitung der II. Universitätsfrauenklinik München übertragen. 1962 zum persönlichen Ordinarius ernannt wurde er 1971 emeritiert.

Organisationen: NSDAP (Mitglied Nr. 2 241 663), SA (1. Sturmbannarzt des Sturmes III/36 Halle); NSDDB, NSDÄB, Mitarbeiter des Hauptamtes für Volksgesundheit.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 6043 (Fikentscher); UAHW, Rep. 29, C Nr. 2; UAHW, Rep. 29, F II Nr. 3 Bd. 1; UAHW, Rep. 6, Nr. 1407; DBE Bd. 11/1 S. 59; Auskunft des UA München aus E-II-01305.

Bild: UAHW

Autor: HE

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