Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Johann Fück

geboren: 8. Juli 1894 Frankfurt am Main
gestorben: 24. November 1974 Halle
Konfession: evangelisch
Vater: Schreiner

Johann Fück

Nach der Reifeprüfung studierte Fück von 1913 bis 1916 klassische und semitische Philologie an den Universitäten Halle, Berlin und Frankfurt. 1916/17 leistete er Kriegsdienst.
Im Februar 1918 wurde er Studienreferendar, 1920 Studienassessor. 1921 promovierte er an der Universität Frankfurt zum Dr. phil. Von 1921 bis 1930 nahm er einen Lehrauftrag für Hebräisch an der Universität Frankfurt wahr, 1929 habilitierte er sich dort für semitische Philologie und Islamkunde. Von 1930 bis 1935 war er Professor an der Universität Dakka (Ostbengalen), zugleich Direktor des Department of Arabic and Islamic Studies. Von 1935 bis 1938 hatte er einen Lehrauftrag für Arabistik und Islamkunde an der Universität Frankfurt. 1936 wurde er zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt, 1938 erhielt er einen Ruf an die Universität Halle und wurde zugleich Direktor der Bibliothek der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 1942/43 diente er 10 Tage monatlich bei der Heimatflak, wurde jedoch 1943 uk. gestellt. 1949 lehnte Fück einen Ruf nach Leipzig ab, 1962 wurde er emeritiert.

Organisationen: 1919 bis 1921 DNVP. Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaft

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 6398 (Fück); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Bild: UAHW

Autor: HE

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