Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Max Grabein

geboren: 7. September 1872 Berlin
gestorben: 29. März 1920 Berlin
Konfession: evangelisch
Vater: städtischer Depotverwalter

Max Grabein

Grabein studierte zunächst in Berlin, später in Tübingen Geschichte und Staatswissenschaften, 1895 wurde er mit einer Arbeit über die Geschichte der Lehre von der Steuerprogression zum Dr. sc. polit. promoviert. Von 1895 bis 1890 war er wissenschaftlicher Hilfsarbeiter beim Bund der Landwirte in Berlin, von 1900 bis 1913 amtierte er als volkswirtschaftlicher Generalsekretär des Allgemeinen Verbandes der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften in Darmstadt. Ab Juni 1914 war Grabein Lehrbeauftragter am Institut für Genossenschaftswesen an der Universität Halle, was eine Debatte um die Universitätsstatuten ­ in denen Lehrbeauftragte nicht vorgesehen waren ­ zur Folge hatte. Von 1914 bis zu einem Unfall im Jahr 1916 leistete er Kriegsdienst in der Landwehr, zuletzt als Hauptmann der Reserve. 1914 wurde er mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Von 1917 bis zu seinem Tod lehrte er wieder an der Universität Halle, hauptamtlich war er als Verbandsdirektor des Verbandes ländlicher Genossenschaften Raiffeisenscher Organisation für Brandenburg und Schleswig-Holstein und der landwirtschaftlichen Zentral-Darlehenskasse für Deutschland tätig.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 6818 (Grabein); Immo Eberl, Helmut Marcon, 150 Jahre Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen, Stuttgart 1984, Nr. 131.

Autor: HE

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