Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hermann Grenacher

geboren: 18. März 1843 Lippburg (Baden)
gestorben: 25. April 1923 (Sterbeort nicht ermittelt)
Konfession: evangelisch
Vater: nicht ermittelt

Hermann Grenacher

Grenacher studierte Naturwissenschaften, vor allem Zoologie, unter anderem in Würzburg und Göttingen. Hier promovierte er 1867 mit der Arbeit »Beiträge zur näheren Kenntnis der Muskulatur der Cyclosatomen und Leptocardier«. Von 1867 bis 1869 arbeitete er an der zoologischen Anstalt in Würzburg, 1869 habilitierte er sich in Göttingen für Zoologie. Von 1869 bis 1872 Assistent bekleidete er eine Assistentenstelle am zoologischen Institut der Universität Göttingen, 1872/73 wirkte er als außerordentlicher Professor für Zoologie in München. 1873 erhielt er einen Ruf auf ein Ordinariat an die Universität Rostock. 1881 nahm er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Zoologie an der Universität Halle an. Hier befasste er sich vor allem mit experimenteller Zoologie. Obwohl Grenacher hoch dekoriert und anerkannt war (Träger des roten Adler Ordens 4. Klasse (1891), geheimer Regierungsrat (1906), Träger des Kronen Ordens 3. Klasse (1909) konnte über ihn wenig in Erfahrung gebracht werden. Als Grenacher 1909 emeritiert wurde, bat er darum, seinen Wohnsitz verlegen zu dürfen.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 6888 (Grenacher); Dissertation.

Autor: HE

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