Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Alfons Hahne

geboren: 26. August 1909 Olsberg/Westfalen
gestorben: 1. Oktober 1962 Münster
Konfession: katholisch
Vater: Lehrer

Alfons Hahne

Hahne besuchte Schulen in Olsberg und Brilon, 1932 bestand er die Reifeprüfung. 1932/33 studierte er Landwirtschaft und legte das Vorexamen ab. Von 1933 bis 1935 arbeitete er auf der Domäne Gernrode und dem Gut Th. Hanse in Hübitz (Mansfelder Seekreis). Er setzte das Studium an der Universität Halle fort und legte 1937 die landwirtschaftliche Diplomprüfung ab. Er fand eine Anstellung in der Wentzel'schen Saatzuchtwirtschaft Salzmünde und promovierte an der Universität Halle zum Dr. sc. nat. 1939 erhielt er eine Assistentenstelle im Institut für landwirtschaftliche Betriebslehre und einen Lehrauftrag für Landeskultur. 1939 eingezogen, wurde er 1940 beurlaubt. 1941 erneut eingezogen, erhielt er 1942 auf Betreiben Emil Woermanns, den er bei seinen nahrungswirtschaftlichen Planungen unterstützte, Arbeitsurlaub. Wieder zum Heer einberufen, wurde er im Januar 1943 zum Kriegsverwaltungsrat ernannt. Im Oktober 1944 erhielt er Arbeitsurlaub und kam wieder an die Universität. Im Oktober 1945 kehrte er von einer Dienstreise in die britische Besatzungszone nicht zurück. 1950 zog er nach Münster um.

Organisationen: Aufnahme in die NSDAP am 1. Mai 1937 (Mitglied Nr. 4 048 292).

Quelle: UAHW, Rep. 11, PA 7218 (A. Hahne).

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