Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Adolf Hartwich

geboren: 5. Oktober 1889 Messina (Italien)
gestorben: nicht ermittelt
Konfession: evangelisch
Vater: Pfarrer

Adolf Hartwich

Zunächst besuchte Hartwich die deutsche Schule in Messina, nach der Übersiedlung der Eltern nach Deutschland kam Hartwich auf die Latina der Franckeschen Stiftungen. Die Reifeprüfung legte er 1909 ab. Er studierte Medizin in Berlin, Jena und Würzburg. 1914 bestand er das Staatsexamen, im November 1914 promovierte er an der Universität Würzburg mit der Dissertation »Über die verschiedenen Arten des Zwerchwuchses«. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Truppenarzt (im Rang eines Assistenz- später Oberarztes) bei einem württembergischen Infanterieregiment (ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz und dem Friedrichsorden II. Klasse mit Krone und Schwertern). Nach dem Krieg volontierte er in der Klinik Hamburg-Eppendorf, danach war er dreieinhalb Jahre Assistent am pathologischen Institut der Universität Hamburg, später ein Jahr an der neurologischen Klinik Hamburg-Eppendorf bei Max Nonne. 1923 wechselte er als Assistenzarzt an die medizinische Universitätsklinik Halle. 1926 habilitierte er sich für das Fach Innere Medizin. Seine Antrittsvorlesung hielt er zum Thema »Entstehung und Wesen des Fiebers«. 1927 ging er mit Volhard an die Universität Frankfurt. In späteren Auflagen von Kürschner Gelehrtenkalender ist Hartwich nicht verzeichnet.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 7332 (Hartwich); Kürschner 1931.

Autor: HE

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