Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hermann Hattenhauer

geboren: 21. März 1906 Nordhausen
gestorben: nicht ermittelt
Konfession: nicht ermittelt
Vater: nicht ermittelt

Hermann Hattenhauer

Nach der Mittelschule absolvierte Hattenhauer eine Lehre als Maschinenschlosser. Von 1924 bis 1929 arbeitete er als Schlosser in Nordhausen und Berlin. Von Dezember 1929 bis Juli 1933 arbeitslos, war er von 1933 bis 1937 Lagerarbeiter in der Verwertungsstelle Nordhausen der Reichsmonopolverwaltung für Branntwein. Dort war er auch Vertrauensrat. 1937 wurde er als Hausinspektor bzw. Hausmeister an der Universität Halle angestellt und erhielt Beamtenstatus. 1944 wurde er Beamter auf Lebenszeit. Von 1939 bis 1945 leistete er Kriegsdienst als Leutnant. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft wurde Hattenhauer im August 1945 von der Universität entlassen.

Organisationen: 1926/27 NDSAP (Mitglied Nr. 59 640), ab März 1931 erneut NSDAP. 1930 Eintritt in die SA, nach Lehrgängen befördert zum Obertruppführer.

Quelle: UAHW, Rep. 11, PA 7356 (Hattenhauer).

Autor: HE

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