Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Wolfgang Hein

geboren: 31. Oktober 1883 Schmiegel, Kreis Posen
gestorben: 16. Mai 1976 Frankfurt am Main
Konfession: evangelisch
Vater: Mittelschuldirektor

Wolfgang Hein

Hein besuchte Schulen in Weißensee und Nordhausen, von 1901 bis 1904 studierte er Rechtswissenschaft in Leipzig, Genf und Halle. 1906 promovierte er in Halle zum Dr. jur. Nach Referendarprüfung und Vorbereitungsdienst (u. a. am OLG in Naumburg) wurde Hein 1909 Gerichtsassessor. 1910 habilitierte er sich in Halle für bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht. 1914 leistete er für wenige Wochen Kriegsdienst als Armierungsarbeiter. 1916 erhielt er den Professorentitel, 1918 ein planmäßiges Extraordinariat, 1921 wurde er zum persönlichen ordentlichen Professor der Universität Halle ernannt. 1925 lehnte er einen Ruf nach Greifswald ab. 1940 wurde das persönliche in ein planmäßiges Ordinariat umgewandelt. Nach 1945 war Hein Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Halle. 1950 emeritiert, siedelte er 1951 nach Frankfurt am Main über und setzte die Vorlesungstätigkeit an der Universität fort.

Organisationen: 1918 bis 1922 und 1925 bis 1930 Deutsche Volkspartei, Stahlhelm, überführt in den NSDFB, NSV, NSRB, NSLB, NS-Altherrenbund, RLB, VDA.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 7478 (Hein); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Bild: UAHW

Autor: HE

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