Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Bild für rechte Spalte: Reitersiegel-Binärcode

Clemens Heselhaus

geboren: 18. Juli 1912 Burlo in Westfalen
gestorben: 2. Januar 2000 Pohlheim
Konfession: katholisch
Vater: Volksschullehrer

Clemens Heselhaus

Heselhaus besuchte Schulen in Recklinghausen und Münster (Reifezeugnis 1932). Er studierte Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten München und Münster, unterbrochen 1935 durch die Arbeitsdienstpflicht. 1938 arbeitete er als Lehrer in Paris, 1939 promovierte er zum Dr. phil. 1940 habilitierte er sich an der Universität Münster. 1941/42 arbeitete er als Lektor für deutsche Sprache an der Universität Pisa und 1942/43 an der Universität Mailand. 1944 bei einer Wehrmachtsbehörde in Naumburg tätig, hielt er im März 1944 die Lehrprobe an der Universität Halle und wurde im August 1944 zum Dozenten für Neuere Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Halle ernannt. Da er im Oktober 1944 in München kriegsdienstverpflichtet wurde, lehrte er nicht mehr in Halle. 1946 wurde er Dozent an der Universität Münster, 1952 erhielt er hier die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. 1961 wurde er auf ein Ordinariat für Deutsche Sprache und Literatur an die Universität Gießen berufen, wo er 1966/67 das Rektorenamt bekleidete.

Organisationen: 1933 bis 1937, 1938 bis 1940 SA, Aufnahme in die NSDAP am 1. Mai 1937, Schulungsleiter in der Ortsgruppe Livorno und in der Ortsgruppe Mailand (NSDAP-AO).

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 7836 (Heselhaus).

Autor: HE

Zum Seitenanfang