Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Johann Christoph Hoffbauer

geboren:19. Mai 1766 Bielefeld
gestorben:4. August 1827 Halle
Konfession:evangelisch
Vater:Caspar Johann Florens Hoffbauer, Superintendent in Bielefeld

Johann Christoph Hoffbauer

Hoffbauer besuchte zunächst eine Schule in Bielefeld. Am 6. Mai 1785 findet sich seine Unterschrift im Matrikelverzeichnis der Universität Halle. Er war zwar im Theologiestudium eingeschrieben, widmete sich in erster Linie aber den philosophischen Fächern. 1789 legte er den Magistertitel ab. Anschließend bot er eigene Vorlesungen an der Philosophischen Fakultät an.

Am 21. Januar 1794 berief ihn der preußische König zum außerordentlichen Professor. 1799 gelang ihm der Aufstieg in die ordentliche Professur. Diese hatte er bis zu seinem Tod inne.

Hoffbauer beschäftigte sich inbesondere mit naturrechtlichen Fragen, aber auch mit psychischen Erkrankungen. Beispielsweise gab er von 1808 bis 1812 gemeinsam mit Johann Christian Reil (1759-1813) die „Beyträge zur Beförderung einer Kurmethode auf psychischem Wege" heraus. Für die Universitätsgeschichte ist die von ihm herausgegebene „Geschichte der Universität zu Halle bis zum Jahre 1805" von Bedeutung.

Organisationen:

Mitglied der Norwegischen Gesellschaft der Wissenschaften Trondheim

Quellen: ADB, Bd. 12, Leipzig 1880, S. 567f.; DBA I, Nr. 551, S. 162-169; DBA II, Nr. 599, S. 433f.; DBA III, Nr. 404, S. 406ff.; Ersch/Gruber, Sect. 2, Theil 9, S. 246ff.; Förster, S. 224; UAHW Originalmatrikel nach 1744, Bd. II, Bl. 49; UAHW Rep 3, Nr. 249 Ernennung der ordentlichen und außerordentlichen Professoren der Philosophischen Fakultät (1766-1798).

 

Autorin: JS

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