Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Friedrich Hoffmann jun.

geboren:19. August 1703 Halle
gestorben:2. November 1766 Halle
Konfession:evangelisch
Vater:Friedrich Hoffmann (1660-1742), Professor der Medizin in Halle

Friedrich Hoffmann jun.

Der Sohn des großen Mediziners und Professors Friedrich Hoffmann (1660-1742) wurde in früher Kindheit durch seinen Vater geprägt und erzogen. Im Juli 1719 schrieb er sich an der halleschen Universität für das Medizinstudium ein und trat damit in die Fußstapfen seines Vaters. 1733 wurde Hoffmann zum Doktor der Medizin promoviert. Schon im darauffolgenden Jahr erfolgte seine Berufung auf eine ordentliche Professur der Medizin in Halle. 1740 ernannte ihn Friedrich II. zudem zum Hofrat.

Hoffmann bot unter anderem Vorlesungen zur Materia medica an, d.h. zu den Wirkstoffen von heilenden Pflanzen. Medizinhistorisch blieb er aber hinter der Bedeutung seines Vaters deutlich zurück.

Ehrenamtlich war Hoffmann in der Marienkirche Unser Lieben Frauen in Halle seit 1739 tätig. Dabei bekleidete er das Amt des sogenannten Achtmanns, also des Kirchenältesten.

Quellen: Förster, S. 224; MV Halle I, S. 229; NDB, Bd. 9, Berlin 1972, S. 416-418 (Artikel über Friedrich Hoffmann d.Ä.); UAHW Rep. 3, Nr. 243 Ernennung der außerordentlichen und ordentlichen Professoren der Medizinischen Fakultät, Bd. 2 (1743-1795).

 

Autorin: JS

 

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