Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Bild für rechte Spalte: Reitersiegel-Binärcode

Johannes Hoffmeister

geboren: 11. April 1894 Rixdorf bei Berlin
gestorben: 19. Februar 1974 Berlin
Konfession: evangelisch
Vater: Lehrer

Johannes Hoffmeister

Das Abitur legte Hoffmeister 1912 in Neukölln ab, ein Studium der Naturwissenschaften an der Universität Berlin schloss sich an. Von 1914 bis 1918 leistete er Kriegsdienst in einem Artillerieregiment. 1917 wurde er zum Leutnant befördert und mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Ab 1919 setzte er das Studium in Berlin fort. Im April 1920 legte er die Prüfung für das höhere Lehramt (Mathematik, Naturwissenschaften) ab, absolvierte die nötigen Praktika und wurde 1922 Studienassessor in Eberswalde. 1926 promovierte er an der Universität Berlin zum Dr. phil. 1927 trat er in das Preußische Meteorologische Institut ein, wo er 1932 Observator wurde. 1935 trat er in die neue Wehrmacht ein, nach mehreren Übungen wurde er zum Oberleutnant der Reserve befördert. Zugleich wurde Hoffmeister Regierungsrat beim Reichsamt für Wetterdienst im Luftfahrtministerium. 1936 habilitierte er sich – kumulativ – an der Universität Berlin, wurde zum Oberregierungsrat befördert und als Dozent der Universität Halle zugewiesen. Hier unterrichtete er Meteorologie für Landwirte. 1940 eingezogen diente er u. a. an der Wetterdienstschule Wittingau (Böhmen). 1946 wurde er Dozent an der Universität Berlin und dort 1949 zum Professor der Meteorologie und Klimatologie ernannt. 1954 wurde er Professor mit vollem Lehrauftrag und 1959 emeritiert.

Organisationen: RDB, NSV, RLB, jedoch nicht NSDAP, da aktiver Beamter der Wehrmacht.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 8112 (Hoffmeister); BA R 4901/13282.

Autor: HE

Zum Seitenanfang