Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hans Horsters

geboren: 22. März 1887 Krefeld
gestorben: 18. März 1957 Berlin
Konfession: evangelisch
Vater: Kaufmann und Hotelbesitzer

Hans Horsters

Das Abitur legte Horsters 1908 in Duisburg-Meiderich ab, danach studierte er Naturwissenschaften an den Universitäten Göttingen, München und Bonn. 1913 promovierte er dort mit einer chemischen Arbeit und legte das Staatsexamen für die Fächer Chemie, Physik und Biologie ab. 1913/14 war Privatassistent an der Universität Bonn. 1914 meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst und diente zunächst bei der Artillerie, später als Funker, 1918 wieder bei der Artillerie eingesetzt. Entlassen wurde er als Leutnant. Von 1919 bis 1924 studierte Horsters Medizin in Berlin. 1924 legte er das Staatsexamen ab, promovierte zum Dr. med. und erhielt die Approbation. Von 1924 bis 1927 war er Volontärassistent bei Theodor Brugsch an der II. Medizinischen Klinik der Charité Berlin, von 1927 bis 1935 planmäßiger Assistent an der Medizinischen Universitätsklinik Halle. Hier habilitierte er sich 1928, 1933 wurde er Oberarzt, nach Absolvierung des SA-Lagers Borna erhielt er den Titel eines nichtbeamteten außerordentlichen Professors. 1935 wurde er Leitender Arzt des Krankenhauses Berlin-Weißensee, und habilitierte sich an die Universität Berlin um. 1937 erhielt er die Stelle des Leitenden ärztlichen Direktors des Rudolf-Virchow-Krankenhauses. Nach 1945 war er Chefarzt der Inneren Abteilung des Rudolf-Virchow-Krankenhauses.

Organisationen: Aufnahme in die NSDAP am 1. Mai 1933 (Mitglied Nr. 1 835 171), Im Mai 1933 Eintritt in den DLV, Übernahme zum SA-Fliegersturm Halle, Standortarzt, Sanitätsreferent im SA-Hochschulamt, leitender Arzt des Studentenwerkes, NSLB, NSD Ärztebund

Quellen: UAHW, Rep. 6, Nr. 1407; UAHW, Rep. 29, F II Nr. 3 Bd. 1.

Autor: HE

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