Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hellmut-Georg Isele

geboren: 2. März 1902 Konstanz
gestorben: 7. März 1987 Pully (Schweiz)
Konfession: römisch-katholisch
Vater: Jurist (Senatspräsident)

Hellmut-Georg Isele

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Karlsruhe studierte Isele Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Heidelberg, Berlin und Freiburg. 1924 bestand er das erste, 1928 das zweite juristische Staatsexamen. Ebenfalls 1928 promovierte Isele zum Dr. jur. an der Universität Freiburg. Von 1928 bis 1932 war er Gerichtsassessor im badischen Justizdienst, gleichzeitig von 1925 bis 1932 Fakultätsassistent an der Universität Freiburg. 1932 dort habilitiert, wurde er wenig später Privatdozent der Universität Kiel und dort formal zum Dozenten ernannt. 1935 vertrat er den Lehrstuhl für Arbeitsrecht an der Universität Frankfurt. 1936 erhielt er einen Lehrauftrag in Halle und wurde mit der Vertretung der Professur für Arbeitsrecht betraut, 1937 dann zum beamteten außerordentlichen Professor berufen. Von 1940 bis 1945 war Isele Ordinarius an der Hochschule für Welthandel in Wien, ab 1946 Professor für Handelsrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht an der Universität Mainz. In Mainz amtierte er 1949/50 als Rektor, 1959 nahm er einen Ruf an die Universität Frankfurt am Main an.

Organisationen: SA, NSRB, NSDAP.

Quellen: UAHW, Rep. 6, Nr. 1407; UAHW, Rep. 11, PA 8324 (Isele); UAHW, Rep. 11, PA 13857 (Schmelzeisen).

Autor: HE

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