Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Gerhard Kabelitz

geboren: 12. Januar 1908 Reitwein (Kreis Lebus)
gestorben: -
Konfession: evangelisch
Vater: Lehrer in Berlin

Gerhard Kabelitz

Nach dem Besuch der Volksschule übte Kabelitz von 1922 bis 1927 eine kaufmännische Tätigkeit aus. Von 1927 bis 1930 besuchte er die Königstädtische Oberrealschule Berlin und legte dort 1930 die Reifeprüfung ab. Danach studierte er Medizin an der Universität Berlin. 1936 bestand er das Staatsexamen und promovierte zum Dr. med. 1937 erhielt er die Approbation. 1937/38 war er Assistent der Ernährungsphysiologischen Abteilung des Reichsgesundheitsamtes Berlin und führte Untersuchungen im Rahmen des Vierjahresplanes durch. 1938 wurde er Assistent an der medizinischen Universitätsklinik Halle, 1939 leistete er Kriegsdienst im Reservelazarett IV (Leipzig St. Georg), 1940 wurde er zur Medizinischen Klinik Halle, 1942 habilitierte er sich mit einer Arbeit über das Chromatophorenhormon der Hypophyse, andere Untersuchungen über die Ausnutzung synthetischer Fette bei Gesunden und Kranken wurden aus Gründen der Geheimhaltung nicht veröffentlicht. 1943 Dozent, wurde er im Mai 1944 erneut eingezogen. 1945 von der Universität Halle entlassen, wurde er 1948 Privatdozent der Universität Frankfurt. Seit 1948 betreibt Kabelitz eine Praxis in Bensheim an der Bergstraße.

Organisationen: 1937 Aufnahme in die NSDAP (Mitglied Nr. 4 832 160), am 1. Oktober 1933 Eintritt in die SA, Oberscharführer.

Quellen: UAHW PA 8539 (Kabelitz)

Autor: HE

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