Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hermann Kleinknecht

geboren: 12. Januar 1901 Marbach a.N.
gestorben: 13. März 1960 Münster
Konfession: evangelisch
Vater: Gymnasialdirektor, 1917 gefallen

Hermann Kleinknecht

Bis 1921 besuchte Kleinknecht die Elementarschule und das Progymnasium in Öhringen, danach die evangelisch-theologischen Seminare in Maulbronn und Blaubeuren. Nach der Reifeprüfung (1925) studierte er klassische Philologie und Geschichte an den Universitäten Tübingen und Berlin. 1929 promovierte er zum Dr. phil. an der Universität Tübingen, 1931 legte er die Prüfung für das höhere Lehramt ab. 1931/32 war er Studienreferendar am Karlsgymnasium Stuttgart, von 1932 bis 1935 Lektor für Griechisch an der Universität Tübingen. Von 1935 bis 1937 verwaltete er eine Oberassistentenstelle am Institut für Altertumswissenschaft an der Universität Halle. 1937 auch formal mit der Stelle betraut, habilitierte er sich 1939 und wurde zum Dozenten ernannt. Von September 1940 bis November 1941 diente er als Funker im Nachrichtenregiment 4 Dresden. 1941/42 vertrat er einen Lehrstuhl in Leipzig, 1943 einen in Rostock. 1944 wurde er zum planmäßigen außerordentlichen Professor an der Universität Rostock ernannt, 1947 wurde er dort Professor mit Lehrstuhl. Nach 1949 wirkte er als planmäßiger außerordentlicher Professor der klassischen Philologie an der Universität Münster.

Organisationen: 1933 NSLB, 1934 NSV (ab 1939 Blockwalter)

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 8930 (Kleinknecht); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Bild: UAHW

Autor: HE

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