Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Johannes Koch

geboren: 23. August 1901 Halle
gestorben: 17. Januar 1969 Groß Reken (Westfalen)
Konfession: evangelisch
Vater: Kaufmann

Johannes Koch

Nach dem Besuch des Reform-Realgymnasiums Halle absolvierte Koch eine Ausbildung als Krankenpfleger, 1919/20 nahm er als Angehöriger eines Freicorps an den Kämpfen in Halle teil. Die Reifeprüfung legte er 1920 als Externer ab, um Medizin studieren können. Das Staatsexamen bestand Koch 1925, 1926 promovierte er an der Universität Halle zum Dr. med. Praktika absolvierte er am Elisabethkrankenhaus und an Pathologie der Universität. 1926 wurde er Volontärassistent, 1928 planmäßiger Assistent und 1929 Oberarzt an der Universitätsklinik für Ohren-, Nasen- und Kehlkopfkrankheiten. Er habilitierte sich 1934. Im selben Jahr verletzte er sich beim SA-Dienst an der Wirbelsäule schwer, so dass er untauglich für den Militärdienst wurde. Im August 1939 zum außerordentlichen Professor ernannt, erhielt er 1941 die Leitung der städtischen HNO-Klinik in Essen übertragen. 1945 wurde er ärztlicher Direktor der Städtischen Krankenanstalten Essen.

Organisationen: Eintritt in die NSDAP am 26. April 1933 (Mitglied Nr. 2 260 893), NSDÄB, NSFK (Standartenarzt der Standarte 36).

Quelle: UAHW, Rep. 11, PA 9117 (J. Koch).

Bild: UAHW

Autor: HE

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