Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Christian Gottlieb Konopack

geboren:November 1767 Danzig
gestorben:3. April 1841 Jena
Konfession:
Vater:Konstantin Gottlieb Konopack, Kaufmann in Danzig

Christian Gottlieb Konopack

Konopack besuchte verschiedene Danziger Schulen und absolvierte schließlich das dortige Gymnasium. Am 4. Oktober 1790 schrieb er sich zum Studium der Rechte in Halle ein. Nach der Promotion 1797 war er als Privatdozent und Lehrer am Königlichen Pädagogium der Franckeschen Anstalten tätig.

Am 2. Juni 1802 erhielt er die Berufung zum außerordentlichen Professor der Jurisprudenz. Wenige Tage später wurde er in die Freimaurerloge „Zu den drei Degen" in Halle aufgenommen.

1804 konnte Konopack zum ordentlichen Professor aufsteigen. Kurz darauf wurde die Universität jedoch von napoleonischen Truppen geschlossen. Die Studenten und somit auch zahlreiche Professoren verließen die Stadt. So nahm auch Konopack 1807 den Ruf an die Universität Rostock an und wurde dort 1814 auch Syndikus der Universität. 1817 wechselte er als ordentlicher Professor und Vorsitzender des Oberappellationsgerichts nach Jena.

Quellen: ADB, Bd. 16, Leipzig 1882, S. 536; Günther, Johannes: Lebensskizzen der Professoren der Universität Jena seit 1558 bis 1858, Jena 1858 (ND Aalen 1979), S. 88; Krollmann, Christian (Hg.): Altpreußische Biographie, Bd. 1, Marburg 1941, S. 355; UAHW Originalmatrikel nach 1744, Bd. 2, Bl. 115; UAHW Rep 3, Nr. 242 Bestallung und Besoldung der Professoren der Juristischen Fakultät, Bd. 3 (1755-1805).

Autorin: JS

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