Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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August Krohn

geboren: 29. Juli 1840 Brusendorf (Kreis Teltow, Brandenburg)
gestorben: 27. März 1889 Wiesbaden
Konfession: evangelisch
Vater: nicht ermittelt

August Krohn

Krohn besuchte verschiedene Schulen in Brandenburg und Berlin. Er studierte Philosophie, Geschichte und Philologie und war danach von 1867 bis 1873 an der Brandenburgischen Ritterakademie als Lehrer tätig. 1870 promovierte er an der Universität Leipzig mit der Dissertation »Quaestiones Platonicae« zum Dr. phil. In den nächsten Jahren veröffentlichte er eine Schrift zur Textkritik des Aristoteles (1872) und über »Sokratest und Xenophon« (1875). 1875 erhielt Krohn die Venia legendi der Philosophischen Fakultät der Universität Halle auf Grund der Arbeit »Socratis doctrina ex Platonis republica illustrata« und einer Vorlesung über Sokrates und Fichte. Eine erweiterte, zweibändige Ausgrabe erschien 1876 unter dem Titel »Studien zur Sokratisch-platonischen Literatur. 1881 wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt. 1884 nahm er den Ruf auf eine ordentliche Professur für Philosophie an der Universität Kiel an. Krohn, der weiterhin zur griechischen Philosophie publiziert hatte, starb während einer Urlaubsreise.

Bemerkung: Am Königlichen Gymnasium Saarbrücken lehrte zeitgleich ein Historiker und Philologe gleichen Namens.

Quellen: Dissertation; Habilitationsschrift; Volbehr/Weyl, Kiel, S. 179; Auskunft des Landesarchivs Schleswig-Holstein.

Autor: HE

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