Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Friedrich Leydhecker

geboren: 7. Juli 1911 Darmstadt
gestorben: 8. Februar 1944 Bobruisk an der Beresina
Konfession: evangelisch
Vater: Arzt

Friedrich Leydhecker

Leydhecker studierte Medizin in Berlin, Heidelberg und Düsseldorf. 1936 legte er dort die staatliche Prüfung ab und erhielt 1937 die Approbation als Arzt. Nach kurzer Vertretung eines Landarztes war er ab Mai 1937 Volontärassistent an der Universitätsaugenklinik Halle. Mit einem Forschungsstipendium der DFG unterstützt, habilitierte sich Leydhecker 1940 mit der Arbeit »Zur Entfernung nichtmagnetischer Fremdkörper aus dem Augeninneren« und wurde zum Dozenten ernannt. Am 4. Oktober 1940 wurde Leydhecker als Sanitätsfeldwebel zur Wehrmacht eingezogen, 1942 wurde er zum Assistenzarzt, 1943 zum Oberarzt befördert. Er starb durch eine fieberhafte, septische Erkrankung.

Organisationen: 1937 Eintritt in den NSDÄB.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 10071 (Leydhecker); UAHW, Rep. 29, F II Nr. 3 Bd. 2 Dozenten.

Bild: UAHW

Autor: HE

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