Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Berthold Maaß

geboren: 22. August 1884 Hamburg
gestorben: nicht ermittelt
Konfession: nicht ermittelt
Vater: nicht ermittelt

Berthold Maaß

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften absolvierte Maaß Militärdienst und Referendariat und trat in den hamburgischen Staatsdienst ein. Hier wurde er vom Assessor zum Regierungsrat und schließlich zum Oberregierungsrat befördert. Ab 1. Oktober 1935 fungierte er als stellvertretender Kurator der Universität Halle, ab 1. Dezember 1936 als regulär bestallter Kurator. 1937/38 bei der Installierung der Schirmherrschaft Rosenbergs über die Universität übergangen, nutzte Rektor Johannes Weigelt die Nichtteilnahme an einer Feier aus, um den überaus unbeliebten Maaß für politisch »untragbar« zu erklären und seine Abschiebung zu veranlassen. In den Akten der Universität taucht Maaß als Kurator ab 1939 nicht mehr auf. Im Juli 1943 wurde Maaß per Erlass des Reichsministeriums des Inneren an das Regierungspräsidium Lüneburg versetzt, wohin auch seine Personalakte geschickt wurde. Vermutlich später in der Behörde des Reichsverteidigungskommissars Halle-Merseburg beschäftigt, war er 1945 jedoch als Leiter der Personalstelle im Polizeipräsidium Halle tätig.

Quellen: UAHW, Rep. 6, Nr. 1002; UAHW, Rep. 6, Nr. 2583; UAHW, Rep. 6, Nr. 2886; Heiber.

Autor: HE

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