Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Otto Müller

geboren: 8. Februar 1885 Magdeburg
gestorben: 29. August 1964 Darmstadt
Konfession: evangelisch
Vater: Amtsgerichtsrat

Otto Müller

Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums studierte Müller von 1903 bis 1909 (mit Unterbrechungen) Mathematik und Physik in Halle. 1909 promovierte er mit einer Arbeit zur drahtlosen Telegraphie. 1910/11 war er bei der AEG-Hochspannungsfabrik Berlin tätig, 1911 wurde er Assistent am Polytechnikum Köthen. Hier erhielt er 1913 einen Lehrauftrag, 1917 wurde er ordentlicher Dozent für Fernmeldetechnik und theoretische Elektrotechnik. 1921 ernannte ihn die Medizinische Fakultät der Universität Halle zum Honorarprofessor für die Technik der Elektromedizin. 1922 erhielt er einen Lehrstuhl für elektrische Fernmeldetechnik und Messtechnik in Köthen. Da die Vorlesungen etwa ab 1927 nicht mehr zustande kamen, wurde der Lehrauftrag 1937 gestrichen. 1945 in Köthen entlassen, siedelte Müller nach Darmstadt über, wo er kurze Zeit an der Technischen Hochschule unterrichtete.

Organisationen: DVP bis zur Auflösung, im Oktober 1933 Eintritt in den NSLB, 1934 in die NSV, ab 1934 Förderndes Mitglied der SS.

Quelle: UAHW, Rep. 11, PA 11737 (Müller).

Bild: UAHW

Autor: HE

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