Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Ernst Neumann

geboren: 9. November 1875 Königsberg
gestorben: 19. August 1955 Dornholzhausen im Taunus
Konfession: evangelisch
Vater: Universitätsprofessor

Ernst Neumann

Der Sohn des Medizinprofessors der Universität Königsberg Ernst Neumann besuchte das Gymnasium in seiner Heimatstadt. An der Albertina nahm Neumann das Studium der Naturwissenschaften und »Künste« auf, in Heidelberg und Leipzig studierte er vor allem Physik und Mathematik. 1899 promovierte er an der Universität Leipzig mit der Dissertation »Elektrostatisches«. Im selben Jahr erhielt er eine Assistentenstelle im physikalischen Institut der Universität Halle und habilitierte sich noch 1899 mit der Arbeit »Über die Anwendung eines eigentümlichen Reduktionsverfahrens auf elektrostatische Probleme«. 1901 erhielt er ein besoldetes Extraordinariat für mathematische Physik in Breslau. 1905 wechselte er in gleicher Stellung nach Marburg, dort folgte 1908 die Ernennung zum ordentlichen Professor. 1918 lehrte er in Dorpat, musste jedoch nach Marburg zurückkehren. Neumann, der seit 1922 Vorlesungen zur Einführung in die Relativitätstheorie hielt, wurde im Sommersemester 1933 »aus gesundheitlichen Gründen« beurlaubt und 1946 emeritiert.

Organisationen: -

Quellen: UAHW, Rep. 21, Abt. III Nr. 143; Kürschner; Nagel, Marburg; BA R 4901/13272; BA R 4901/13283

Autor: HE

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