Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Theodor Nühsmann

geboren: 8. März 1885 Celle
gestorben: 1. Februar 1962 Oberaudorf
Konfession: altkatholisch
Vater: Oberzahlmeister

Theodor Nühsmann

Nach dem Abitur (Braunschweig 1903) trat Nühsmann in die Kaiser-Wilhelm-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen ein. 1903 absolvierte er beim 4. Garderegiment eine militärische Ausbildung. 1908 wurde er zum Unterarzt ernannt und an die Charité zur weiteren Ausbildung kommandiert. 1909 bestand er die ärztliche Staatsprüfung und promovierte mit einer Arbeit über Techniken zur Operation in der Bauchhöhle. Nach dem Kriegsdienst kam Nühsmann an die Universität Halle, wo er sich als Assistent Denkers 1921 für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde habilitierte. Ab 1926 leitete er die HNO-Klinik Dortmund. Ohne die Mitwirkung der Medizinischen Fakultät wurde er 1934 zum Ordinarius und Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Bonn ernannt. 1941 wechselte er an die Reichsuniversität Straßburg. 1945 entlassen, wurde er 1958 formal als Professor der Universität Würzburg emeritiert.

Organisationen: 1919-1926 Stahlhelm, SA, seit 1930 finanzielle Unterstützung der NSDAP, jedoch nicht Mitglied.

Quellen: Höpfner; BA R 4901/13272

Autor: HE

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