Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Rudolf Oeschey

geboren: 1. Juli 1879 Landshut
gestorben: 13. September 1944 Leipzig
Konfession: evangelisch-lutherisch
Vater: Apotheker

Rudolf Oeschey

Oeschey besuchte Volksschule und humanistisches Gymnasium in Landshut. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten München und Leipzig. 1913 promovierte er zum Dr. jur. Nach kurzem Kriegseinsatz wechselte Oeschey wegen einer Nierenerkrankung vom Landsturm zum Roten Kreuz. 1915 habilitierte er sich an der Universität Leipzig, 1920 wurde er zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt. 1934 wurde er planmäßiger außerordentlicher Professor für Staats-, Verwaltungs- und Kirchenrecht an der Universität Leipzig. 1936/37 vertrat er den Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Halle. Die Fakultät setzte Oeschey für das vakante Ordinariat wegen seiner Spezialisierung auf Kirchenrecht mit auf die Berufungsliste. Ernannt wurde jedoch Gottfried Langer. Oeschey engagierte sich auch kirchenpolitisch, von 1924 bis 1933 war er Abgeordneter der bayerischen Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche.

Organisationen: BNSDJ, Förderndes Mitglied der SS

Quellen: BA R 4901/13273; Kürschner; Auskunft des Standesamtes Landshut.

Autor: HE

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