Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Johann Georg Gottlieb Peucker

geboren:28. Juli 1764 Schweidnitz i. Schlesien (heute Świdnica)
gestorben:27. Mai 1830 Falkenberg i. Schlesien (heute Niemodlin)
Konfession:evangelisch
Vater:Carl Gottfried Peucker, Färber

Johann Georg Gottlieb Peucker

Peucker schrieb sich am 10. Mai 1783 zum Theologiestudium in Halle ein. Er unterbrach das Studium, um als Hofmeister im schlesischen Falkenberg, im Haus des preußischen Oberstleutnants von Voss, zu arbeiten. Peucker konnte schließlich an die Universität zurückkehren und wurde 1790 zum Doktor der Philosophie promoviert. Anschließend bot er Vorlesungen an der Philosophischen Fakultät an.

Am Ende desselben Jahres erhielt Peucker eine außerordentliche Professur an der Philosophischen Fakultät. Allerdings verlangte er „auf eigenen Wunsch“ die Entlassung aus seinen universitären Diensten.

Von 1792 bis 1795 war er Kammerkommissionsrat in Breslau. 1795 stieg er zum Kammerrat in Petrikau bei Lodz auf. Um das Jahr 1800 wurde Peucker Kammerrat in Breslau. Spätestens ab 1803 war er als Regierungsrat wieder in Falkenberg tätig.

Quellen: Förster, S. 253; UAHW Originalmatrikel nach 1744, Bd. 2, Bl. 288, UAHW Vorlesungsverzeichnis Herbst 1790/Frühjahr 1791.

Autorin: JS

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