Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Fröde, Hubert Ernst Otto

geboren:16. Februar 1924 in Liegnitz, Niederschlesien
  
  
  

Fröde, Hubert Ernst Otto

Kurzbiographie: * 16. Februar 1924 in Liegnitz, Niederschlesien. Student der Rechtswissenschaften an der Universität Halle Nr. 7740, Tag der Einschreibung: 1. Februar 1946, Tag und Art des Abgangs: „8.12.48 gestrichen wegen Nicht-Rückmeldung zum WS 48/49, Exm. 15.XI.1949 No. 625 Staatsexamen 1949 Htm.“. Zuletzt beschäftigt bei Landesreg. Sachsen-Anh. Als Verwaltungsjurist. Er war Mitglied der LDP seit 5. Oktober 1945 und Mitglied des Kreisvorstandes der LDP in Delitzsch. Er war verheiratet und hatte ein Kind, als er am 10. Dezember 1949 in Delitzsch vom NKWD verhaftet und am 1. März 1950 vom SMT Halle zu 25 Jahren ZAL (auf 10 Jahre verkürzt) wegen angeblicher Spionage und antisowjetischer Agitation verurteilt wurde. Er befand sich bis zu seiner Verurteilung in der UHA Halle und danach in den StVA Bautzen und Brandenburg. Entlassen wurde er am 22. Oktober 1956.

Quellen: Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig: Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945 -1961. Eine Dokumentation. Leipzig 2009, S. 639

Autor: AK

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