Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Heimberger, Egon

geboren:18. Mai 1921 in Halle
  
  
  

Heimberger, Egon

Kurzbiographie: * 18. Mai 1921 in Halle. 8klassige Volksschule, 8 Monate Landjahr, Anstellung als Versicherungslehrling bis 31. Januar 1939, 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Von Dezember 1947 bis Dezember 1948 Stadtverordneter bei der Stadt Halle und 1 Jahr lang Mitglied des Studentenrates an der Universität Halle. Student der Rechtswissenschaften an der Universität Halle. Mitglied der SPD, später der SED. Verhaftet am 25. Oktober 1950 in Halle zusammen mit 13 anderen Studenten, zu diesem Zeitpunkt war er verheiratet und hatte ein Kind. Verurteilt wurde er im „Studentenprozeß“ am 30. August 1951 zu 10 Jahren Zuchthaus wegen angeblicher Boykotthetze. Er befand sich in der Strafvollzugsanstalt Magdeburg-Sudenburg und in Waldheim. Er wurde am 15. Februar 1956 aus der Haft „nach Halle“ entlassen. Nach seiner Entlassung war er zunächst bei einer Versicherungsanstalt tätig. 1960 lebte er in Halle. Er wurde mit Beschluß vom 18. Oktober 1995 rehabilitiert.

Quellen: Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig: Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945 -1961. Eine Dokumentation. Leipzig 2009, S. 643

Autor: AK

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