Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Irmscher, Ursula

geboren:3. Januar 1926 in Ammendorf/Halle
  
  
  

Irmscher, Ursula

Kurzbiographie: * 3. Januar 1926 in Ammendorf/Halle. Studentin der Chemie an der Universität Halle Nr. 9992, Tag der Einschreibung 9. Februar 1946, Tag und Art des Abgangs: „19.7.1949 Az. 6312 gestrichen wegen Nicht-Rückmeldung lt. Reg.-Erlaß.“ Ursula Irmscher war seit 7. März 1946 Mitglied der LPD. Sie wurde am 26. Januar 1949 in Halle vom NKWD verhaftet und am 26. September 1949 vom SMT Halle unter dem Aktenzeichen 94052 zu 25 Jahren ZAL (auf 8 Jahre gesenkt) wegen angeblicher Spionage verurteilt. Sie befand sich im KZ Sachsenhausen (vom 26. Januar 1949 bis 11. Februar 1950) und in der StVA Hoheneck/Stollberg (11. Februar 1950 bis 30. Juli 1956). Entlassen wurde sie am 30. Juli 1956 „in Krs. Altenburg“ Sie floh am 1. Dezember 1956 in die Bundesrepublik. Sie wurde rehabilitiert.

Quellen: Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig: Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945 -1961. Eine Dokumentation. Leipzig 2009, S. 648

Autor: AK

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