Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Klaeden, Hans-Egbert

geboren:19. August 1909 in Berlin
  
  
  

Klaeden, Hans-Egbert

Kurzbiographie: * 19. August 1909 in Berlin. Dozent für Philosophie an der Universität Halle. Er wurde am 16. Juni1950 in Halle verhaftet. Er war seit 1948 Mitglied der NDPD. Am 17. Juni 1950 wurde er wegen „Anfertigung Anti.-Sowj. Flugblätter“ „ohne Aktenzeichen“ von dem SMT Halle zu „25 Jahren Arbeitslager mit Beschlagnahmung“ verurteilt. Klaeden war verheiratet. Er befand sich in den StVA Bautzen und ab 5. Dezember 1953 in Halle. Am 17. Januar 1954 wurde er „nach Bierstadt Krs. Salzwedel“ entlassen (Gnadenerweis). Am 20. März 1954 floh er nach Westberlin. Er wurde rehabilitiert.

Quellen: Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig: Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945 -1961. Eine Dokumentation. Leipzig 2009, S. 650

Autor: AK

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