Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Konetznick, Rolf

geboren:12. Mai 1927 in Rogätz
  
  
  

Konetznick, Rolf

Kurzbiographie: * 12. Mai 1927 in Rogätz. Student der Politikwissenschaft, „Volksschule, kaufm. Beruf, dann Wehrmacht, Nachrichtentruppe, Okt. 1945 amerikan. Kriegsgefangenschaft entlassen, 1945-47 Praktikant in Schuhfabrik, seit 1947 Student an der MLU bei der Rechtswiss. und Staatswiss. Fak.“ Student der MLU Nr. 2272. Tag der Einschreibung 1. Oktober 1948, Studienfach: „rer. pol.“, Tag und Art des Abgangs: mit Rotstift: „23.5.1951 Gestrichen“ mit Bleistift: „Lt. Schreiben d. Staatssekr., Az. 36/4, wegen Nicht-Rückmeldung. z. S.S.1951 Htm.“. Er wurde am 28. Oktober 1950 in Burg verhaftet (er war verheiratet), kam am 28. Oktober 1950 in die U-Haftanst. des MfS in Halle und wurde im „Studentenprozeß“ am 30. August 1951 von der 1. Großen Strafkammer des LG Halle zu 2 Jahren Gefängnis wegen angeblicher Spionage und Boykotthetze verurteilt. Er befand sich in der UHA Halle ‚Roter Ochse’ und in der StVA Magdeburg-Sudenburg. Entlassen wurde er am 6. Oktober 1952.

Quellen: Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig: Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945 -1961. Eine Dokumentation. Leipzig 2009, S. 651

Autor: AK

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